Marathon deutsche Weinstraße 2026

Es sind schon wieder zwei Jahre vergangen, regelmäßige Leser wissen bereits: in geraden Jahren ist Weinstraße, in ungeraden Jahren geht es nach Bamberg. Also dieses Jahr wieder einmal an die Weinstraße zum Marathonlauf. Immerhin habe ich mich bereits sehr frühzeitig angemeldet – selbst auf die Marathondistanz war die Veranstaltung dieses Mal frühzeitig ausgebucht.

Das Wetter ist für Läufer diesmal eigentlich optimal – rund 12 Grad hat es am Start. Es fühlt sich aber ob des Windes teilweise etwas frisch an, daher laufe ich mit Jacke. Die Logistik ist absolut vorbildlich, man merkt, dass es nicht die erste Durchführung ist. Mit dem Shuttle geht es zum Startbereich, dort noch flugs Startnummern und Präsent abholen und meine Tasche abgeben. Wir sind reichlich früh dran, daher habe ich noch etwas Zeit im Startblock. Dort treffe ich auf Dietmar, der seit längerem einmal wieder bei einem Marathon am Start ist. So fit wie er möchte ich im Alter echt bleiben – es muss ja nicht jeden Monat ein Marathon oder Ultra sein, wie ich das im letzten Jahr gemacht habe.

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Spargellauf 2026 in Schwetzingen – ein Lauf für die ganze Familie

Nach Schwetzingen sind wir bereits vor mehr als 10 Jahren gezogen. Bis dato hat es nie geklappt am lokalen Spargellauf teilzunehmen. Zeit dass sich das ändert. Der Lauf ist immer recht schnell ausgebucht, daher waren wir diesmal direkt zur Öffnung der Anmeldung bereit und konnten für drei Personen die Registrierung durchführen, für alle laufenden Mitglieder der Familie jeweils die passende Distanz. Vom Schülerlauf mt 1,2km über die 5km bis hin zum längsten angebotenen Lauf mit 10km.

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Rheintalquerung 2026

Ein traditioneller Lauf im Jahr darf nicht fehlen, die Rheintalquerung ist für mich schon immer ein schönes Event gewesen zum Start in die Laufsaison. Auch wenn es Wettkämpfe gibt, die noch etwas früher liegen – unter anderem, wenn man in Angkor Wat oder auch in Rodgau am Start ist. Die Rheintalquerung ist von der Machart her einfach etwas ganz anderes, es geht nicht um neue Bestzeiten, sondern um das gemeinsame Lauferlebnis direkt vor der Haustüre. Vor mehr als 20 Jahren fand die erste Rheintalquerung statt. Seitdem ist die Strecke nahezu unverändert geblieben – von Leutershausen an der Bergstraße geht es nach Bad Dürkheim an der Weinstraße.

Als kleine Veranstaltung mit etwas anderem Charakter ist auch das Startfeld sehr übersichtlich, in Leutershausen sind wir gerade fünf Personen, die sich auf den Weg machen. Und trotz der Tatsache, dass der Lauf nun ja schon einige Jahre stattfindet, gibt es etwas Neues: Wir haben zum ersten Mal eine internationale Teilnehmerin. Das Wetter ist entgegen der Vorhersage zum Start immerhin trocken, wenn auch feucht und kühl, aber insgesamt doch recht gute Bedingungen für einen Langstreckenlauf.

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Grüntal Ultra – Freudenstadt

Einen letzten Wettkampf galt es noch vor Jahresfrist unterzubringen, um meine Challenge 12 Monate, 12x Marathon oder mehr zu vervollständigen. Da die Läufe im Dezember etwas spärlich gesät sind, habe ich mich frühzeitig um den Grüntal-Ultra bemüht. Dieser findet am 28.12. statt. Leider kollidiert das mit einem Geburtstag in der Familie (aber manchmal muss man Entscheidungen treffen). So bin ich mit der ganzen Familie nach Weihnachten nach Freudenstadt gefahren. Für die Familie gibt es einen Tag im dortigen Panoramabad und ich stoße hinterher zum Duschen und Erholen dazu. Der Grüntal-Ultra ist ein sehr kleiner Lauf, gestartet wird daher direkt beim Organisator, Thomas. Start und Ziel befinden sich bei ihm im Hof, dort muss man auch nach jeder Runde vorbei zur manuellen Zeitnahme. Die Abholung der Unterlagen ist dann auch etwas ungewohnt, fast schon direkt im Wohnzimmer bzw. im Partykeller. Dort gibt es auch noch ein Abendessen für die ganze Familie: Noch so ein Vorteil von sehr kleinen und privat organisierten Läufen: Die Flexibilität ist deutlich größer. Es hätte sogar die Möglichkeit zur Übernachtung gegeben, aber wir sind dann doch in einer Ferienwohnung untergekommen. Leider kam das Angebot vom Otzberg für den 21.12. dann etwas zu kurzfristig, das wäre ohne Kollision möglich gewesen – so war aber eben schon alles gebucht und vorbereitet.

Der Start ist morgens um 8h und es gibt vorher noch die Möglichkeit zum Frühstücken. Daher bin ich recht früh schon unterwegs – es ist bitterkalt und der Morgen beginnt somit mit einer Gymnastik-Übung am Familien-Van: einmal die Scheiben enteisen. Das Thermometer zeigt -5°C an, als ich losfahre und je näher ich dem Start komme, um so kälter wird es, beim Aussteigen sind es -7°C. Entsprechend dick bin ich eingepackt – wobei meine Multifunktions-Fleece-Jacke selbst bei diesen Temperaturen so angenehm warm ist, dass ich darunter ein T-Shirt tragen kann. Auf dem Weg läuft im Radio Ofenbach mit Overdrive, ein Lied das mich bereits zu meinem Lauf in Angkor Wat begleitet hat – der Tag kann also eigentlich nur gut werden.

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Tiny Ultra Trail Weinsteig

Bereits beim Start in Weiher dieses Jahr im Februar hatte ich die Ausschreibung und Werbung zum Ultra Trail Pfälzer Weinsteig gesehen. Ein Blick damals in die Unterlagen sagte mir aber: Noch nicht ganz deine Kragenweite, 170km und rund 6000 Höhenmeter – keine Chance. Interessant wurde es, als ich mitbekommen habe, dass es auch zusätzlich einen „tiny Trail“ dort geben soll, 70km und immer noch 2000 Höhenmeter. Noch dazu hatte ich ja zwischenzeitlich meine persönliche Challenge, „jeden Kalendermonat einen (Ultra-)Marathon“, aufgenommen. Dort wiederum klaffte im Oktoberplan noch eine Lücke. Somit habe ich mich dann doch kurzerhand angemeldet für den „Tiny“.

Mein Training leidet aktuell ein wenig, ich würde eigentlich gerne mehr machen, aber Job, Familie und auch das Vereinsleben (es geht auf den Herbstlauf zu) fordern ebenfalls Zeit. Daher waren einige recht lange und anspruchsvolle Trainingseinheiten rund um den weißen Stein bei Heidelberg das Höchste der Gefühle, immer rund 30km und immerhin auch mal um die 1000 Höhenmeter – ob das wirklich ausreichend für den Weinsteig sein würde, war durchaus fraglich. Einen Vorteil hat der Weinsteig für mich: Er liegt vergleichsweise nahe, das erspart Übernachtungen und längere Anreisen, zum Preis des frühen Aufstehens. Ich bin etwas knapp dran, aber immer noch rechtzeitig zur Vorbesprechung und Begrüßung durch Holger Gremmers. Die Einweisung ist relativ kurz, es wird nochmals auf die Umleitung an der Lindemanns-Ruh wegen Forstarbeiten hingewiesen und die klare Ansage: Es gibt keine Markierungen der Strecke, es wird nach GPS-Track gelaufen.

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Badenmarathon in Karlsruhe 2025

Nachdem es ja mit der lange geplanten Teilnahme in Pauillac beim Médoc-Marathon dieses Jahr nicht geklappt hat, wollte ich meine Serie „jeden Kalendermonat einen Marathon oder Ultra“ nicht abreißen lassen und habe mir daher kurzfristig einen Ersatz gesucht. Rausgekommen ist dabei der Baden-Marathon in Karlsruhe, auch wenn es in Heidelberg und Berlin ggf. Alternativen gegeben hätte. Meine letzte Teilnahme in Karlsruhe liegt schon etwas zurück, von daher war es auch unter diesem Gesichtspunkt einmal an der Zeit, die Strecke dort wieder einmal zu besuchen. Die Preise waren natürlich als Spätanmeldung etwas „happig“, wenn auch kein Vergleich zu den Preisen, die im Médoc aufgerufen werden.

Die Abholung der Startnummer habe ich schon am Vortag erledigen können, da wir aufgrund eines anderen Sport-Events ohnehin in Karlsruhe waren. Ich hatte es leider versäumt, mich über die Angebote für Kinder detaillierter zu informieren, ggf. wäre da auch eine Teilnahme für den Nachwuchs am Samstag drin gewesen. Die Abholung ist super organisiert, im Vergleich zu meiner letzten Teilnahme ist die Örtlichkeit eine andere, anstelle im Vorraum des Europabades geht es diesmal in die Lina-Radke-Halle, was aber nur wenige hundert Meter Unterschied macht. Erfreulich: Man bekommt nicht mehr zwingend einen Goodie-Beutel mit Inhalt: der meiste Werbeinhalt ist bei mir ohnehin direkt ins Recycling gewandert und Beutel habe ich mehr als genügend gesammelt. So bleibt es bei einem minimalen Päckchen Elektrolyte und der Startnummer. Wer mehr möchte, kann sich aber gerne einen Beutel plus weiteres Material mitnehmen. Im Sinne der Nachhaltigkeit muss ich sagen: eine gute Lösung. Continue reading

Geburtagsultra rund um den Otzberg

Wie einige ja schon mitbekommen haben, habe ich dieses Jahr eine kleine Challenge bzw. eine Serie die ich nicht mehr abreißen lassen möchte: Jeden Kalendermonat einen Marathon oder Ultra-Marathon zu finishen. Angefangen habe ich im Januar in Rodgau. Mittlerweile sind einige zusätzliche Veranstaltungen dazu gekommen, einiges an großen Namen wie der Metropol-Marathon in Nürnberg aber auch einige kleinere Ultra-Läufe mit weit weniger Pomp und Drum-Herum. So auch dieses Mal: Aufgrund des anstehenden Urlaubs ist es etwas knapp mit Terminen im August und wenn möglich möchte ich auch nicht übermäßig lange Anfahrten haben. So bin ich bei Sabines Geburtstagsultra am Otzberg gelandet. Tobias aus der Ultralaufgruppe hat mich begleitet. Continue reading

Bretten night52 – Nachtlauf im Kraichgau

Nachdem es bisher mit meiner Challenge „jeden Kalendermonat mindestens einen Marathon“ geklappt hat, war es im Juli fast schon schwierig einen Termin zwischen den diversen Schulfesten, Sportaktivitäten des Nachwuchs und diversen anderen Verpflichtungen zu finden. Herausgekommen ist mit der night52 in Bretten somit eine Art Kompromiss-Lösung: Anstelle einen ganzen Tag zu blockieren findet der Wettkampf Abends bzw. in die Nacht hinein statt. Am Tag des Wettkampf selbst war für mich auch noch ein weitere, traditionelle Aufgabe zu erledigen: Als Helfer unterstütze ich natürlich gerne den Römerman, die Triathlon-Veranstaltung in Ladenburg. Anstelle der sonst üblichen Nachmittagsschicht bin ich diesmal eben schon am Vormittag (samt Familie) vor Ort. Den Römerman selbst bekomme ich somit nicht mit, aber vormittags ist mit dem Fitness-Triathlon auch genügend Beschäftigung an der Laufstrecke geboten, zumal diese ob einiger Bauarbeiten einige knifflige bis unschöne Stellen mehr aufweist als sonst.

Somit habe ich bereits den ersten Anteil Sport des Tages hinter mir, als ich ins Auto steige nach Bretten: 24km Radfahren, wobei ich tunlichst darauf geachtet habe, nicht auf Leistung zu fahren sondern mir die Körner für den Abend aufzuheben. Die Fahrt nach Bretten ist recht fix erledigt, eine knappe Stunde Fahrt. Etwas kniffliger ist es dann einen Parkplatz ohne übermäßige Gebühren zu finden und den Weg zum Veranstaltungsgelände. Der TV 1846 Bretten ist ein vergleichsweise alter Verein, daher liegt das Vereinsgelände mittlerweile mitten in der Bebauung – gut für die Anwohner zwecks kurzer Wege zum Sport, weniger praktisch wenn man von extern anreist. Dennoch finde ich den Sportplatz ohne größere Probleme, ab einer gewissen Entfernung ist er auch nicht mehr zu überhören. Continue reading

Metropol-Marathon Nürnberg-Fürth

Nachdem ich im letzten Jahr bei der Neuauflage des Metropolmarathons mit dabei war und es ein Puzzle-Teil als Medaille gab, war klar: das zweite Puzzleteil möchte ich auch haben. Zudem passt sich der Lauf recht gut in meine aktuelle persönliche Challenge ein: Ich versuche aktuell jeden Kalendermonat einen Marathon oder Ultra-Marathon zu laufen. Für den Juni nun eben von Nürnberg nach Fürth.

Den Vortag verbringen wir bereits in Nürnberg, da es bereits am Samstag sehr warm ist, gehen wir ins Westbad (das liegt auch direkt an der Marathonstrecke). Dort treffen wir auch noch einige Freunde aus Speyer, die ebenfalls in Nürnberg zu Gast sind während wir vor Ort sind. Für den Nachwuchs geht es dann „in die Gänge“ – genauer gesagt in die Felsengänge unterhalb der Burg. Auch dort ist es angenehm kühl. Ich nutze die Zeit und hole am Hauptmarkt meine Startunterlagen ab, bevor ich zum Treffpunkt am Altstadthof laufe. Wichtig dabei: Ich habe noch einen Henkel Altstadthof-Leergut bei mir, das tausche ich direkt vor Ort gegen frisch gefüllte Flaschen (unter anderem natürlich auch wieder das leckere Rotbier). Danach heißt es ein wenig im Biergarten warten, zur inneren Abkühlung gibt es dann auch noch ein Sommerbier.

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Weltkulturerbelauf Bamberg 2025

Immer schön im Wechsel mit dem Weinstraßen-Marathon findet in den ungeraden Jahren der Bamberger Weltkulturerbelauf statt. Ich selbst bin dort seit 2009 regelmäßiger Teilnehmer. Es ist nur ein Halbmarathon aber die Atmosphäre in der Stadt ist jedes Mal einfach überwältigend, genauso wie die herrliche Kulisse. So war für mich klar: Auch 2025 will ich wieder dabei sein. Die erste Herausforderung für den Lauf ist bereits die Anmeldung: Hier muss man sehr schnell sein, sonst bekommt man keinen Startplatz. Immerhin ist es nicht mehr ganz so schlimm wie früher, als ich es mehrfach erleben durfte, dass die Infrastruktur der Website dem Ansturm nur bedingt gewachsen war. Insbesondere durch versetztes Anmelden der unterschiedlichen Strecken hat sich die Situation hier deutlich entspannt. Da der Lauf diesmal recht gut mit dem 1. Mai und dem Brückentag zusammenfällt haben wir zusätzlich ein wenig Familienurlaub „drum herum“ in Bamberg gemacht. So kann man einige er historischen Gegebenheiten doch etwas besser würdigen als wenn man beim „Schnelldurchlauf“ an den Sehenswürdigkeiten vorbei rennt.

Bereits am Samstag kann man die Startnummern abholen, die Organisation ist hier bereits bestens eingespielt und alles läuft super. Zudem treffe ich bereits an der HDE-Halle Helga und Heinrich. Ich starte diesmal auch wieder unter dem Gruppennamen „Helgas Lauffreunde“, immerhin hat meine Lauferei ja vor mehr als 12 Jahren einmal in dieser Betriebssportgruppe ihren Anfang genommen. Auch wenn das Wetter bei der Abholung nicht ganz so mitspielt verbringen wir einen netten Nachmittag im Biergarten der Brauerei Greifenklau. Bei schönem Wetter hat man einen direkten Ausblick auf die Altenburg, der höchste Punkt des Halbmarathons.

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