Jahresrückblick 2025

Das ging jetzt doch wieder fix: Herbstlauf, Vereinszeitschrift und schon ist Weihnachten auch vorbei. Allerhöchste Zeit das Jahr nochmal anzuschauen, was denn so alles gelaufen ist bzw. was ich gelaufen bin, im Wahrsten Sinne des Wortes.

Januar

Mit dem neuen Jahr war auch wieder einmal ein Aufenthalt bei meinem Arbeitgeber in Berlin fällig. Nach verschiedenen und sehr unterschiedlichen Berichten habe ich mich auf das Abenteuer Flixtrain eingelassen und bin positiv überrascht worden. Definitiv das Ryan Air der Schiene hinsichtlich Preis und Komfort aber für die Strecke bis Berlin definitiv erträglich – besser als mit dem eigenen Auto. Außerdem habe ich meine Runden in Rodgau aus 2024 nachgeholt, die sind damals ja zu Gunsten des Ultras in Angkor Wat ausgefallen.

Februar

Eher eine Formalität, aber auch wieder einmal fällig, diesmal im Februar: Die Verlängerung meines LKW-Führerscheins. Alles kein Problem: Sehvermögen und Hörvermögen noch immer absolut im ausreichenden Rahmen, von daher erst einmal deutliche Entspannung. Da ich schon ans Rundenlaufen gewöhnt war, bin ich auch wieder ein Weiher bei HaWei50 dabei gewesen. Diesmal sogar ein ganz besonderes Event, denn das Event wurde auch als Austragung der deutschen Meisterschaft über 50km genutzt. Wahnsinn was da an Tempo geboten wurde. Auch habe ich dort die ersten Hinweise auf den Ultra-Trail Pfälzer Weinsteig gesehen, allerdings war mir der da noch deutlich zu aufwändig mit 170km und 6000hm – noch dazu nur eine Woche vor dem Herbstlauf bei dem ich mittlerweile Hauptorganisator bin.

März

Laufmäßig ging es direkt eine Woche nach der deutschen Meisterschaft denn auch direkt weiter – diesmal nicht im Kreis und mehrere Runden sondern Punkt zu Punkt. Die bereits lange Jahre existierende Rheintalquerung ging in die nächste Ausführung. Auch hier bin ich mittlerweile in der Organisation tätig und werde durch meine Familie tatkräftig unterstützt, ebenso unterstützt mich der LT Hemsbach bei der Durchführung. Insgesamt waren somit drei Kalendermonate verstrichen und bereits drei Male ein Marathon bzw. Ultra-Marathon bewältigt.

Auch bereits zum wiederholten Male war ich beim Mittelaltermarkt in Mannheim mit dabei – auch wieder ein sehr schönes verlängertes Wochenende. Auch war ich nochmals in Berlin – eigentlich hatten wir das als Elternurlaub zu zweit geplant – das hat nur zur Hälfte geklappt – Marion ist dann Hals über Kopf zurück bzw. sogar bis ins Elsass gefahren, da einer der Sohnemänner sich eine ordentliche Erkältung mit Fieber und allem was dazu gehört eingefangen hatte. So hat Marion das erste Mal Kontakt mit Flixxtrain gemacht und ich habe lernen dürfen wie unpraktisch es mit einem Auto in Berlin unterwegs zu sein und auch wie lange sich die Strecke bis nach Hause ggf. ziehen kann. Wichtige Erkenntnis: Mit der Bahn ist es deutlich weniger Stress und vor Ort benötigt man in der Großstadt definitiv kein Auto (eher schon ein Fahrrad).

April

Ein wenig hat mich das Rennfieber wohl dann doch gepackt und nach drei Läufen in drei Monaten kann man den vierten im vierten Monat dann wohl doch nicht weglassen. Meine Wahl ist auf den Donnersbergtrail gefallen, zusammen mit einem Großteil meiner Ultra-Laufgruppe mit der ich wenn immer es irgendwie in den Plan passt trainiere – leider passt es so selten, aber wenn sind die Einheiten immer schön.

Zudem gab es auch wieder einige Ereignisse hinsichtlich meines Sportvereins – teils Routine wie die Mitgliederversammlung, aber auch ein ungeplantes und trauriges Ereignis: Eines unserer langjährigen Mitglieder, Siegfried Diehl, ist für immer von uns gegangen – auch das eine Aufgabe die als Vorstandsmitglied mit dazu gehört. Besonders betrifft mich dieses, da Siegfried vor über 30 Jahren den ersten Herbstlauf veranstaltet hat, der nunmehr in meiner Verantwortung liegt.

Mai

Der Mai ist bei mir schon ein klassischer Laufmonat – von den Temperaturen her ist es meist angenehm und so liegen doch recht viele Veranstaltungen in diesem Monat. Für mich gab es derer dann gleich drei Stück. Den Auftakt bildete der Weltkurerbelauf in Bamberg, wie üblich mit einem Wiedersehen der Laufkollegen von Helgas Lauffreunde – jener kleinen Betriebssportgruppe mit denen meine Lauferei in Jahr 2007 ihren Anfang genommen hat. Mit dabei natürlich auch wieder die ganze Familie für ein verlängertes Wochenende – für den großen der Sohnemänner ging es diesmal über 4,4km, bevor ich beim Halbmarathon an der Reihe war. Mit dem Streckenbesuch bekommt man am Tag dann glatt noch mehr Kilometer hin als nur den reinen Lauf über 21,1km.

Da der Weltkulturerbelauf aber eben nur ein Halbmarathon war, passte er natürlich eher als Training denn als wertbarer Lauf in meine Serie und so bin ich zum Serienlauf in Mainz gefahren. Eigentlich wollte ich das mit der Bahn bewältigen, aber die fuhr dann nur bis Mannheim – in einer Hauruck-Aktion bin ich dann doch mit dem Auto just-in-time zum Start gefahren. Der Lauf an und für sich gehört zu den vielen kleinen Läufen die kein großes Brimborium drum herum haben sondern einfach nur eine Gruppe die sich trifft um dann Kilometer abzuspulen. Ich mag diese Art von Läufen ganz gerne, denn es sind Veranstaltungen von Läufern für Läufer – und auch preislich sind diese ein absoluter Geheimtipp: Wer wie ich schon lange auf den Ultrastrecken unterwegs ist, hat genügend Erfahrung und kann auf gesperrte Strecken und Ähnliches gut verzichten. So günstig kommt man in der Regel nicht an einen Lauf heran, und ganz häufig sind diese dann auch noch wertungsfähig bei der DUV.

Den Abschluss in Sachen Laufen bildete dann die Teilnahme am Firmenlauf, diesmal natürlich in Berlin – etwas ungewohnt für mich: Die Strecke ist flach und hat nur 5,2km – da muss man schon richtig Gas geben – immerhin firmenintern hat es für Platz eins gereicht.

Juni

Der Juni stand eher im Fokus des Mittelalters – gleich auf zwei Märkte sind wir mit der Familie gefahren. In Freinfels nur als Tagesgäste (inklusive Abreise bei aufziehendem Starkregen und Gewitter). Nur anderthalb Wochen später waren wir dann auch als Helfer wieder mit dabei beim Lager in Obermoschel. Dort gab es ein besonderes Event: Vor dem eigentlichen Markt wurde für Schulen und Kindergärten etwas besonderes organisiert: Jeweils im Grupenverband ging es zu verschiedenen Mitmach und Erklärstationen auf der Burgwiese. Eine sehr schöne Aktion die auch ein großes Echo erfahren hat. Für die Familie ging es dann schon etwas früher weiter gen Köln, dort haben wir auf Wunsch unseres Nachwuchs einen tollen Tag im Rutschenparadies verbracht, zudem natürlich eine kurze Stadtbesichtigung.

Natürlich konnte ich auch das Laufen nicht sein lassen – immerhin Lauf Nummer sechs im sechsten Monat. Diesmal ein bereits bekannter Lauf in bekannter Umgebung – der Metropolmarathon von Nürnberg nach Fürth. Es ging vorbei ein vielen mir wohlvertrauten Punkten rund um die fränkischen Metropolen. Für Helga war der Lauf leider nicht von Erfolg gekrönt, sie hat sich kurz nach der Kaiserburg doch erheblich verletzt und musste das Rennen abbrechen. Sehr ärgerlich, aber der Lauf war auch so eine echte Herausforderung: Es war einfach nur noch brutal warm – immerhin standen auf den letzten Kilometern dann jede Menge Kühlmöglichkeiten seitens der Feuerwehr bereit.

Juli

Man ahnt es schon: Nun wollte ich die Serie des Laufens nicht mehr abreißen lassen. Allerdings ging das nicht ganz ohne Terminkollision: So war ich nachmittags noch Helfer beim Römerman in Ladenburg an der Laufstrecke, nur um direkt im Anschluss die Fahrt nach Bretten anzutreten um dort bei Bretten Night52 mitzulaufen. Angesichts der hohen Tagestemperaturen keine schlechte Entscheidung in den Abend bzw. die Nacht hinein zu laufen. Der Lauf hat durchaus seinen Reiz, aber auch seine Längen und Höhenmeter. Dank einer kleinen Truppe ging es nach einem Hänger dann doch bis ins Ziel ganz gut, noch dazu deutlich flotter als ich es gedacht hatte. Fast schon nebenher habe ich beim Schulfest mitgeholfen und am Ende des Monats waren wir mit der Familie noch in Karlsruhe beim Fest zum Auftritt von Faithless.

August

Dieses Mal war es wieder ein kleiner aber sehr feiner Lauf (wenn auch nicht kurz): Ich habe am Geburtstagsultra in Otzberg teilgenommen. Sehr gut organisiert und bei schönem Wetter – dank vieler Waldabschnitte aber keine durchgängige Hitzeschlacht wie beim Metropol-Marathon.

Auch gab es einen weiteren Abschied: Nach über zwanzig Jahren hatte mein treues erstes Fahrzeug den Zustand des wirtschaftlichen Totalschadens mehr als überschritten – schweren Herzens habe ich von ihm getrennt, eine Reparatur wäre absolut nicht in Relation gestanden und zum selbst machen fehlt mir schlichtweg die Ausrüstung als auch die Zeit.

Erfreulicher war da der Beginn der Sommerferien, diesmal sind wir wieder in Frankreich unterwegs gewesen. Neben einem Besuch im Futuroscope haben wir auch einige andere Dinge auf dem Weg an die Atlantikküste besichtigt, unter anderem das gut versteckte Ende der weniger bekannten Aerotrain-Versuchsstrecke. Auf der Île d’Oleron waren wir viel mit dem Rad unterwegs und haben im Zelt auch erfolgreich einem heftigen Sturm getrotzt.

September

Beinahe wäre meine Serie abgerissen: Eigentlich hatte ich mit dem Medoc-Marathon geplant und darum herum auch den Urlaub organisiert. Allerdings war die Auslosung der Startnummern alles andere als machbar, zumindest nicht wenn man tagsüber arbeiten muss. Auch eine kurzfristige Anmeldung oder Ummeldung war nicht vorgesehen. Das ist insgesamt sehr schade, aber nicht zu ändern. Den Urlaub haben wir uns dann aber nicht verderben lassen. Immerhin habe ich es dann doch noch geschafft einige Kilometer vom Campingplatz aus auf der Halbinsel vor Bordeaux zu laufen. Eine Besichtigung der Stadt haben wir diesmal auch geschafft, die ist sehr schön anzuschauen, auch wenn die ÖPNV-Tarife für Tagestouristen noch deutlich Luft nach oben haben. Sehenswert ist der alte Hangar-Bereich „Darwin“, besonders eindrucksvoll und noch dazu sehr günstig ist als ÖPNV-Nutzer das Wassertaxi. Wie wir erfahren haben, gab es lange Zeit noch nicht einmal eine Brücke – die hat erst Napoleon in Auftrag geben müssen.

Als Ersatz für den Lauf in Frankreich habe ich mich dann flugs noch für den Baden-Marathon in Karlsruhe angemeldet – immerhin diesmal nur mit dem Ziel „Ankommen“ angesichts des geringen Trainings im Urlaub und es gab diesmal ja auch keinen Bedarf für eine Qualifikation für den 2 Ocean in Südafrika.

Oktober

Mit dem Oktober beginnt der Herbst und somit hatte ich auch nochmal alle Hände voll zu tun für den Herbstlauf. Dennoch bin ich auch selbst noch gelaufen: Nachdem der Veranstalter des Weinsteigs ein Einsehen hatte, dass 170km für manche Läufer einfach doch etwas zu viel sein könnten, gab es das Angebot des Tiny-Weinsteig – da konnte ich einfach nicht widerstehen. Ein sehr schöner Lauf durch den Pfälzer Wald – mit ordentlich Höhenmetern und sehr schönen Ausblicken. Tobias und Norbert waren über die Gesamtstrecke gestartet – Tobias habe ich wider Erwarten kurz vor Bad Dürkheim eingeholt und überholt. Norbert war nur etwa eine Viertelstunde vor mir im Ziel in Bockenheim angekommen. Der Herbstlauf war wie jedes Jahr ein organisatorischer Kraftakt, aber dank zahlreicher Helfer und Unterstützer ist er sogar mit einem neuen Teilnehmerrekord zu Ende gegangen. Wie üblich gab es einiges Neues und vieles davon hat die Feuertaufe erfolgreich bestanden.

Einige werden es bemerkt haben: Ich war in diesem Jahr nicht beim Stadtlauf in Nürnberg – diese Serie ist somit nun definitiv gebrochen, nachdem sie während der Pandemie schon eine Zwangspause hatte. Hintergrund ist, dass der Lauf nicht mehr wie gewohnt am 3. Oktober stattfindet, sondern jetzt Ende Oktober liegt. Zudem sind die Preise derart in die Höhe gestiegen, dass es für mich für 21km nicht mehr attraktiv ist – bei einigen der Ultraveranstaltungen bekomme ich für nur wenig mehr Startgeld deutlich mehr Kilometer, eine wesentlich anspruchsvollere und auch schönere Strecke. Teilweise ist das Startgeld sogar deutlich geringer. Wenn die Laufveranstalter hier attraktiv bleiben wollen, so muss man sagen: es mus vor allem preislich wieder im Rahmen bleiben, aktuell sind viele große Veranstaltungen nur noch groß und teuer. Bei einigen Events ist der Mythos mit Sicherheit gerechtfertigt, bei anderen muss ich leider sagen: ich gebe mein Geld lieber bei einem kleineren Lauf aus, der dem veranstaltenden Verein zu Gute kommt als bei einem großen kommerziellen Veranstalter. Das heißt explizit nicht, dass die großen Läufe schlecht gemacht bzw. organisiert sind. Angesichts meines Trends zu den extralangen Kanten sind die Starterfelder auch entsprechend kleiner und erlesener.

November

Kaum war der Herbstlauf vorüber ging es auch schon an die nächste Vereinsaufgabe, wie in jedem Jahr folgte auf den Herbstlauf die Redaktion der Vereinszeitschrift – weniger körperlich fordernd aber doch ganz schnell ein Zeitfresser der für lange Abend vor dem Rechner sorgt, bis dann endlich alle Berichte eingetroffen sind und das Layout in trockenen Tüchern ist.

Noch dazu habe ich natürlich einen Lauf gebraucht – mittlerweile hatte ich mir die 12 Monate mit 12 Läufen in den Kopf gesetzt – und wegen zwei Events sollte es nun nicht mehr scheitern. Da die Läufe in der Region (und auch in Otzberg) leider alle schon ausgebucht waren, bin ich doch noch zu einem Lauf in Frankreich gekommen. Auch in einer Weinregion, auch im Premium-Segment – es ging einmal durch das Herz der Champagne beim Sparnatrail. Der Lauf hat es durchaus in sich: nur 56km lang, aber sehr viele und vor allem sehr stark konzentrierte Höhenmeter. Noch dazu gilt in Frankreich: Wo Trail draufsteht ist auch definitiv Trail drin – und wir reden da nicht von ausgelatschten Wanderwegen wie man sie in Deutschland findet: Singletrails bei denen man bis zum Knöchel im Matsch steckt und Wegabschnitte bei denen man nur anhand der Markierung und des GPS-Tracks noch sicher ist, dass man richtig ist. Prädikat: Sehr rustikal, sehr anstrengend aber auch sehr schön. Auch die Finisher-Prämie ist mit einer Flasche Champus nicht von schlechten Eltern. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass mein Training nicht das Gelbe vom Ei war: deutlich zu wenig Kilometer aber eben nicht zu ändern.

Anstelle des Stadtlaufs habe ich eine andere Tradition wieder aufleben lassen und war seit zehn Jahren einmal wieder mit Christian, einem Freund aus Schulzeiten, zum Weihnachtsmarkt in Nürnberg und Umgebung. Es hat sich doch einiges geändert seitdem wir das vor über zehn Jahren zum ersten Mal gemacht haben, einiges ist aber auch unverändert geblieben. Es hat mir endlich einmal gereicht auch die Ausstellung zu den Nürnberger Prozessen zu besichtigen, das hatte ich trotz zwei Praxissemestern und teilweise weniger als einen Kilometer von der Haustüre entfernt nie geschafft.

Dezember

Mit viel Schwung geht es in den Dezember, ganz klar geprägt von zahlreichen Weihnachtsfeiern der verschiedenen Gruppen in denen ich mitwirke. Noch dazu der erste Weihnachtsmarkt an der weiterführenden Schule für den großen Sohnemann. Auch mittlerweile schon Tradition ist der Ehrenamtstag im Kino seitens der Stadt Mannheim und der abendlichen Fackelwanderung von Feudenheim zum Sportverein.

In diesem Jahr habe ich zudem einen größeren Teil der Vereinszeitschrift angesichts der hohen Portokosten selbst ausgefahren – auch eine Form des Trainings – ich war nicht schlecht erstaunt: Bei „einmal schnell verteilen fahren“ sind 65 Kilometer Radfahren abgefallen. Ob ich das nächstes Jahr nochmal machen möchte, bin ich mir nicht sicher.

Fast zum Abschluss des Jahres habe ich dann auch meine persönliche Challenge abgeschlossen und den 12 Marathon oder Ultra-Marathon für das Jahr 2025 absolviert. Dazu habe ich am Grüntal-Ultra in Freudenstadt teilgenommen. Das Abenteuer 12×12 werde ich aber der Familie zu Liebe so schnell nicht wiederholen, es war doch stellenweise etwas aufreibend für all die Läufe irgendwie einen Platz im Kalender zu finden.

 

 

 

Jahresrückblick 2020

Weihnachten ist vorbei, Corona ist immer noch da – dennoch aller höchste Zeit das Jahr einmal kurz durch den Filter laufen zu lassen. Das wird dieses Jahr etwas schwieriger – im Gegensatz zu sonst kann ich mich nicht so gut wie sonst an den Blog-Einträgen zu den verschiedenen Laufveranstaltungen entlang hangeln.

Januar

Das neue Jahr begann wie üblich mit einigen fast schon festen Terminen – unter anderem wieder einmal der Neujahrsempfang der Stadt Mannheim, zu dem ich natürlich als DJK Vorstandsmitglied auch wieder beitragen durfte/musste. Da war das Corona-Virus zwar schon ein Thema in den Nachrichten aber es war nicht sehr weit weg. Etwas näher war es dann schon als ich zum ersten Wettkampf der Saison nach Rodgau gefahren bin. Dieser Lauf ist nicht unbedingt mein Favorit was die Landschaft betrifft, aber immer wieder gut als Test für die Fitness nach dem Jahreswechsel und noch dazu eine der frühesten Ultramarathons im Jahr. Eigentlich hatte ich ja auch einige Veranstaltungen im Ultrabereich auf der Liste. Im Startblock wurde noch über das Tragen von Masken gescherzt – wie schnell sich die Lage ändern kann war selbst mir damals nicht bewusst.

Februar

Im Februar waren die Einschläge des Virus schon deutlich näher, es gab die ersten Fälle in Deutschland und auch im Elsass gab es das erste was man wohl später als Super-Spreader-Event bezeichnen würde. Noch waren wir aber guter Dinge und so haben wir auch die Weinmesse der „vignerons indépendants“ in Strasbourg wie in jedem Jahr besucht und dort reichlich Wein eingekauft. Von Maskenpflicht oder gar dem Verbot derartig großer Veranstaltungen ohne Abstandsregeln sprach damals noch keiner. Es wundert mich auch jetzt gegen Jahresende, dass auf der Weinmesse nicht mehr passiert ist – das Potential bei der Enge zwischen den Ständen wäre auf alle Fälle gegeben gewesen. Aber manchmal muss man eben auch Glück haben. Im Blog habe ich mich mit einigen lange aufgeschobenen Projekten bzw. meinem Weihnachtsgeschenk beschäftigt: Zum einen habe ich endlich einmal begonnen meinen eigenen Dyn-DNS-Service aufzubauen (aber nicht einfach nur als „geht“ sondern wenn schon dann gleich auch IPv6-tauglich), zum anderen habe ich den neuen Raspi 3B+ an unseren damaligen Fernseher angeschlossen. Wie der Zufall es so will, habe ich dann im Februar noch ein deutlich größeres Ersatzmodell bei Kleinanzeigen gefunden, das preislich absolut top war und vor allem exakt in die Abmessungen unserer Schrankwand passt. Zu dem Zeitpunkt war es eher nach dem Motto: So günstig, passend und noch dazu keine 10km vom Wohnort weg kommt das so schnell nicht wieder. Denn eigentlich nutzen wir den Fernseher primär für die Nachrichten und gelegentlich einen Film am Abend. Es sollte sich aber noch als Glücksgriff erweisen das Gerät im Haus zu haben.

März

Zum Start in den März gab es noch eine letzte größere Laufveranstaltung – die privat organisierte Rheintalquerung – wie immer von Leutershausen nach Bad Dürkheim mit anschließender Erholung im Salinarium – sozusagen eine Pre-Lockdown-Veranstaltung für Läufer. Es gab zu dieser Zeit auch die ersten Panik-Käufe – während ich am Laufen war, ist Marion mit den Kindern unterwegs gewesen zum Einkaufen um dann wieder passend an der nächsten Versorgungsstelle zu stehen. Es war die Zeit als die Regale für Klopapier teilweise leer waren. Selbst mir ist ein Erlebnis im Gedächtnis geblieben, als ich auf die Schnelle noch ein Paket Mehl besorgen wollte um Pfannekuchen zu machen: Mit sehr viel Glück wurde gerade in einem der Supermärkte gerade eine frische Palette aus dem LKW in den Verkaufsraum gerollt. Zusammen mit der klaren Ansage des Personals: Jeder Kunde nur ein Paket. Zudem stand ich zum ersten Mal in einer Schlange vor einem Supermarkt. Irgendwie ein bizarres Gefühl, mit dem Lockdown starteten ja dann auch die Sondersendungen der Sendung mit der Maus bei der auch über die Nachkriegszeit von Amin Maiwald – ebenfalls inklusive Anstehen vor dem Lebensmittelgeschäft – immerhin konnte man noch normal bezahlen (wenn möglich natürlich kontaktlos) und es gab keine Lebensmittelmarken (wobei man das heute wohl als App realisieren wollen würde).

Ebenso gab es die erste gekippte Laufveranstaltung, der Eco Trail in Paris wurde erst einmal in den Oktober verschoben. Leider waren die Erstattungsrichtlinien noch nicht ganz klar – so sind wir ärgerlicherweise auf den Übernachtungskosten in Paris sitzen geblieben. In die Reihe der Absagen fiel dann auch die Mitgliederversammlung der DJK Feudenheim und auch der Weinstraßen-Marathon (der nur alle zwei Jahre stattfindet) wurde ersatzlos abgesagt. All das schöne Training umsonst, immerhin bin ich fit in die Pandemie gestartet.

April

Der April war eine echte Herausforderung – mit der Home-Office-Regelung um Kontakte zu reduzieren und den geschlossenen Schulen und Kindergärten war es vor allem eine sehr anstrengende Zeit. Wir haben uns recht schnell auf einen Familien-Rhythums eingespielt: Papa von morgens ab 5h bis 10h (so konnte ich immerhin die Daily-Standups noch wahrnehmen und sinnvoll mitarbeiten), dann von 10h an Rollenwechsel und Kinderbespassung bis ich dann gegen 17h oder je nach Bedarf auch später die restliche Arbeitszeit abgeleistet habe. Immerhin, es funktionierte alles von Anfang an recht reibungslos und auch unser Arbeitszimmer war recht schnell auf zwei vollwertige Arbeitsplätze erweitert.

Immerhin konnte ich der ganzen Sache auch noch etwas positives abgewinnen: Ich hatte endlich Zeit mich um meinen abgestellten Opel Corsa zu kümmern. Primär um den den gerissenen Krümmer – während die Kinder im Hof wenigstens etwas toben konnten und Marion somit in Ruhe arbeiten konnte habe ich endlich die Zeit gehabt mehrmals täglich die völlig verosteten  Muttern mit Rostlöser zu behandeln.  Ein Kur die sich gelohnt hat – mit etwas Überredung habe ich alle Muttern und Stehbolzen ohne Schaden aus dem Motorblock heraus bekommen und auch die Ersatzteile waren vergleichsweise günstig. Den eigenen Werkzeugpark etwas zu erweitern hat ja bekanntlich noch nie geschadet.

Der angeschaffte Fernseher ist derweil täglich in Betrieb schon allein der Sondersendungen der Sendung mit der Maus wegen – so kommen die Eltern immerhin dazu etwas zum Mittagessen vorzubereiten, das Gerät hätte ich wohl zu keinem besseren Zeitpunkt kaufen können.

Zudem haben wir regelmäßige Touren in den (groß)-elterlichen Schrebergarten gemacht – meist mit dem Rad, so sind wir wenigstens etwas aus dem Stress raus gekommen, der sich über die Woche immer wieder weiter aufgeschaukelt hat.

Mai

Es gibt immerhin erste Lockerungen und der Kindergarten macht unter verschärften Regelungen wieder auf – immerhin ein Lichtblick. Unseren Urlaub in Schweden verschieben wir kurzerhand um ein Jahr – die Fährgesellschaft ist kulant und gestattet angesichts der Pandemie ein Umbuchen (wenn auch nur erst mal auf einen Warteplatz im Dezember, weil der Fahrplan für 2021 noch nicht feststeht). Somit bleiben wir für diesen Urlaub nur auf den Kosten für eine vorab gebuchte Übernachtung auf einem Campingplatz sitzen – mit 30 EUR absolut verschmerzbar. Problematisch wäre für uns auch nicht unbedingt die Quarantäne-Anordnung von 14 Tagen nach Rückkehr gewesen, sondern vielmehr unsere geplante Kombination mit der Hochzeit meiner Schwester – aus dem Hochrisiko-Gebiet direkt zu einer derart großen Familienfeier geht eben nicht. Auch die geplante Kombination des Schwedenurlaubs mit dem Stockholm-Marathon ist natürlich gestrichen.

Ohnehin bereits abgesagt sind der SRH-Marathon in Mannheim und der Rennsteiglauf für den ich mich angemeldet hatte. Auf dem Gelände der DJK darf ich derweil als Malermeister tätig werden – fast einen halben Tag bin ich damit beschäftigt auf dem Boden verschiedenste Markierungen mit neon-pinker Sprühfarbe aufzubringen – Abstand und Einbahnstraßenregelung. Wie praktisch, dass wir mit der Farbe bereits gute Erfahrungen beim Herbstlauf für die Streckenmarkierung gemacht haben. Auch für den Herbstlauf gibt es erst Abstimmungen per Mail – am Ende fällt die Entscheidung: Wir wollen es zumindest einmal versuchen – gleiches gilt für den Laufkurs, auch diesen wollen wir anbieten.

Juni

Im Juni gibt es immerhin ein wenig Urlaub für dieses Jahr, diesen nutzen wir jetzt eben um die Hochzeit meiner Schwester in Leipzig besuchen zu können – da die Regelungen weiter gelockert wurden können wir sogar einen Besuch im Zoo durchführen. Die Hochzeit fällt auch deutlich kleiner und mit viel Abstand aus als es ursprünglich geplant war. Aber auch so tut der Urlaub insgesamt ganz gut nach all den anstrengenden Tagen mit Kinderbetreuung und Home-Office. Mein Training für die nicht stattfindenden Läufe ist auch drastisch eingebrochen – das merke ich einerseits an der Waage (es fehlen einfach die täglichen 40km Radfahren beim Grundumsatz und der ausgezehrte Sportlerkörper legt natürlich gleich mal Polster für den nächsten Ultra-Marathon oder sonstige verrückte Ideen an), andererseits habe ich mir mit den wenigen Trainingseinheiten die dann noch möglich sind einen ordentlichen Fersensporn hintrainiert. Da heißt es dann erst mal langsamer laufen, aber immerhin ist es ja wieder erlaubt mit mehreren Leuten unterwegs zu sein – so treffen wir uns regelmäßig zum Laufen an verschiedenen Orten in Mannheim. Mit regelmäßigen Terminen beim Physio und Einlagen gehen die Schmerzen dann auch recht bald wieder weg, auch wenn mich die Problematik noch einige Zeit begleitet.

Juli

Ein weiteres jährliches Event wird abgesagt: In diesem Jahr findet der Römerman-Triathlon in Ladenburg nur virtuell statt, somit bedarf es auch keiner Helfer, die an der Strecke stehen. Die Arbeit pendelt sich im Wochenrhythmus ein: Eine Woche Home-Office, eine Woche Präsenz. Eine Überraschung gibt es zur Monatsmitte – ohne große vorherige Ankündigungen verlässt unser bisheriger Abteilungsleiter die Firma. Somit sind wir mitten in der Krisenaufarbeitung erst einmal völlig kopflos, aber in jeder Krise steckt ein Chance und so beginnt da große Aufräumen – mehr oder weniger erfolgreich – vor allem treten sehr viele alte Projekte wieder in Erinnerung die nie vollständig abgeschlossen wurden oder immer wieder verschoben wurden. Hier hilft dann oft nur der große digitale Mülleimer – einfach mal ordentlich ausmisten.

August

Im August holen wir zumindest ein Stück des ausgefallenen Schwedenurlaubs nach – wenn wir schon das gesamt Camping-Equipment vorbereitet haben, so wollen wir das doch dieses Jahr wenigstens ein wenig nutzen. Natürlich ist es kein Camping wie sonst, sonder unter Pandemie-Bedinungen – mit Abstand und Maske in den Sanitäranlagen und beim Abwasch. Das Reiseziel ist eine uns eigentlich bereits bekannte Region – es geht nach Riedenburg an Main-Donau-Kanal bzw. der Altmühl. Die Region haben wir im Vorjahr mit dem Fahrrad bereits durchradelt, hatten allerdings zu wenig Zeit uns dort umzusehen bzw. aufgrund des Wetters keine Lust dazu. Somit holen wir in diesem Jahr einige Besichtigungen in der Region nach. Unter anderem machen wir eine sehr schöne Bootsfahrt von Kehlheim durch den Donau-Durchbruch ans Kloster Weltenburg. Von dort geht es mit dem Fahrrad zurück nach Kehlheim – gut dass Marion mittlerweile ein sehr hochwertiges Fahrrad hat – aber schweißtreibend ist es allemal. Die Strecke ist auch nur bedingt für einen Kinderanhänger tauglich, eine Passage müssen wir auslassen und sicheherheitshalber auf der Straße fahren, nachdem mir der Anhänger bei einer der Abfahrten schon fast das Hinterrad „unterm Popo weggeschoben“ hat. Ein echtes Highlight für die Kinder ist die Greifvogelschau auf der Riedenburg – auch dort ist die Anfahrt mit dem Rad sehr schweißtreibend aber definitiv lohnend. Im Vergleich zum Vorjahr spielt auch das Wetter diesmal deutlich besser (wenn auch nicht durchgehend sonnig) mit – die Dusche auf der Fahrt nach Kehlheim bleibt diesmal aus.

Zum Abschluss des Urlaubs machen wir auf der Rückfahrt noch den für dieses Jahr einzigen Abstecher nach Nürnberg, der Stadtlauf am 3. Oktober ist zu diesem Zeitpunkt bereits abgesagt. Meine Serie der jährlichen Teilnahme ist somit erst einmal gerissen, wenn auch nicht aus eigenem Antrieb. Eine Zeit lang bin ich fast versucht am Tag der deutschen Einheit einfach meinen eigenen Lauf über die bekannte Strecke zu machen, es sind ja nur 21km.

September

Die erste Septemberwoche haben die Kinder noch etwas Urlaub, das heißt zumindest für die Eltern trotz Home-Office etwas Erholung. Etwas unpraktisch gestaltet sich das Abholen der Kinder bei Oma im Elsass – während wir am Sonntag noch die letzten Sachen dort wieder zusammen packen, erklärt Frankreich das Nord-Elsass zur roten Corona-Zone. Wir sollen aber am Dienstag zum Kindergartenbeginn bestätigen, dass wir nicht in einem Risikogebiet (gemäß Robert-Koch-Institut) waren oder einen negativen Test vorweisen. Somit kommt die ganze Familie auch noch in den „Genuss“ eines Drive-Trough-Tests in Landau auf dem Rückweg. Wir stellen uns derweil schon auf Quarantäne ein – allerdings stuft das Robert-Koch-Institut bis zum Kindergartenstart das gesamte Grenzgebiet als „größenteils harmlos“ (siehe Per Anhalter durch die Galaxies) ein. Somit haben wir da zumindest eine Sorge weniger, und auch die wenig später eintreffenden Ergebnisse sind alle negativ. Dem Kindergartenbesuch steht also nichts im Wege. Das erspart uns entsprechende Schichtarbeit wie im März/April.

Oktober

Wie bereits erwähnt würde hier natürlich der obligatorische Besuch beim Stadtlauf in Nürnberg stattfinden, es ist sehr ungewohnt am dritten Oktober nicht vorm Opernhaus in Nürnberg in der Startaufstellung zu stehen. Dafür geht die Vorbereitung des Herbstlaufs in die absolut heiße Phase – wir haben nach Einreichen eines umfassenden Hygiene-Konzepts eine Freigabe unter Vorbehalt seitens der Behörden bekommen. Die Veranstaltung wird in sehr reduzierter Form ausgetragen – es finden nur der Hauptlauf (10km) und der Schülerlauf über 1,2km statt. Zudem gibt es kein großes Rahmenprogramm wie sonst mit Bewirtung und sonstigen Aufenthalts und Verweilmöglichkeiten für Sportler und Fans. Zudem natürlich eine strickte Einlasskontrolle und jede Menge Sprühfarbe um die Laufwege und Abstandsregeln klar auszuweisen. Insgesamt wird die Veranstaltung von vielen Sportlern sehr positiv aufgenommen, die Sportler verhalten sich angesichts der Pandemie vorbildlich. Kurzfristig entsteht ein weiteres Problem als drei Tage vor dem Lauf die Inzidenz in Mannheim die 50er Marke durchbricht. Da wir eine reine Outdoor-Veranstaltung sind dürfen wir sie dennoch durchführen, als eine der letzten Laufveranstaltungen in diesem Jahr die überhaupt stattfinden darf.

November

Der November bringt dann den erneuten „Shutdown light“ – immerhin bleiben diesmal die Schulen und Kindergärten auf, aber wir richten uns dauerhaft im Home-Office ein. Eine wichtige Erkenntnis: zwei getrennte Arbeitszimmer sind für solche Fälle eigentlich ein muss, damit man nicht ständig den Effekt hat beim Partner in der Telefonkonferenz „mittendrin statt nur dabei“ zu sein. Außerdem gönne ich unserer Anschlussleitung endlich ein Upgrade, von 16/2Mbit auf 50/10Mbit – das macht schon einen kräftigen Unterschied und lohnt sich vor allem da wir noch nicht einmal absehen können wie lange die Home-Office-Phase noch weiter geht.

Nachdem ja der herbstliche Ausflug nach Nürnberg entfallen ist, wir aber natürlich nicht auf Lebkuchen verzichten wollten haben wir uns diese kurzerhand liefern lassen, natürlich als Sammelbestellung mit einigen anderen Leuten. Aber ich war doch recht beeindruckt – ein Paket mit rund 10kg Lebkuchen ist es am Ende geworden. Die Jahresendzeit bringt immerhin trotz Lockdown einige Regelmäßigkeiten mit sich. Wie immer gilt es den Versand der Vereinszeitschrift zu organisieren, passende Kuverts bzw. Aufkleber zu drucken. Hierbei entsteht nebenher wieder ein spannendes Lernfeld für mich, unter anderem wie man einen MSSQL-Server in Docker unter Linux ans Laufen bringt. Mit diesem Wissen wird es die kommenden Jahre sicherlich einfacher die entsprechenden Drucksachen zu erzeugen. Zudem gibt es einiges zu tun – mit der Förderung zur Digitalisierung von Sportvereinen machen wir uns daran, verschiedene Termine auch Online anbieten zu können. Anfänglich noch etwas holprig, da noch nicht alle Hardware da ist. Das ändert sich dann im folgenden Monat.

Dezember

Es ist fast ein Jahr vergangen seit die ersten Meldungen zum Corona-Virus aus China in den Nachrichten waren. Anfänglich noch so weit weg, hat uns die Pandemie jetzt doch sehr gut im Griff. Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarkt und alles was sonst so zur Vorweihnachtszeit gehört entfällt nahezu ohne Ersatz. Ebenso eingeschränkt laufen die sonst üblichen Planungen für Wettkämpfe bei mir, die meisten sind nur unter Vorbehalt geplant, ob sie stattfinden können ist größtenteils ungewiss. Dennoch habe ich mal angefangen zu planen – unter anderem steht wie auch dieses Jahr wieder Rodgau als Start in der Liste, es ist nicht mehr lange hin und noch ist nicht klar ob der Wettkampf stattfindet, aber ich habe endlich mal wieder ein Ziel auf das ich hinarbeiten kann. Zudem hilft es auch, dass ich zwingend Urlaub abbauen musste, ich bin dieses Jahr nicht zur Stallwache in der Firma, das eröffnet die Chance das ein oder andere im Haushalt noch in Ordnung zu bringen.

Ausblick

Heute haben die ersten Impfungen gestartet – die Chancen stehen also gar nicht so schlecht, dass es im kommenden Jahr wieder etwas normaler wird. Wann genau wir wieder „Normalität“ haben ist noch nicht ganz abzusehen – aber es wird doch hoffentlich werden.