Donauradtour 2026 – Tag 13 – Kurztrip nach Nürnberg

Das Wetter soll nicht besser werden für den aktuellen Tag – kurzerhand nutzen wir unsere vorhandenen D-Tickets und machen einen Abstecher nach Nürnberg – wir hatten sogar überlegt ob wir das Zelt gleich mitnehmen und in Nürnberg auf den Campingplatz gehen – das würde uns zwar rund eine Stunde Bahnfahrt für den Heimweg einsparen, allerdings geht die Stunde locker auch wieder drauf bis man alles Gepäck verstaut und Zelt ab und wieder aufgebaut hat.

Bis zur nächsten Haltestelle ist es nicht weit und die Busverbindung zum Bahnhof ist auch recht gut. Die Stunde bis Nürnberg nutze ich dann tatsächlich einmal etwas von der für mich mitgeführten Literatur zu lesen – ich hatte mir eigentlich vorgenommen weniger am Handy zu scrollen und stattdessen tatsächlich wieder einmal ein echte Buch zu lesen. Immerhin habe ich einige Reclam-Klassiker dabei – unter anderem den Götz von Berlichingen – von Goethe – wenn schon Literatur, dann richtig.

In Nürnberg selbst braut sich auch schon das nächste Regengebiet zusammen – direkt nach der Besichtigung in der Lorenzkirche (mit der Suche nach den Zahlen und Hinweisen aus der Dombesichtigung in Regensburg) erwischt es uns direkt am Hauptmarkt. Immerhin ist es auch recht fix wieder vorbei. Wir nutzen die Zeit für einen kurzen Imbiss – immerhin ist es schon wieder kurz nach Mittag. In der Spitalgasse machen wir noch einen Abstecher bei Witte und kaufen einige Sommerlebkuchen ein – wir wissen noch nicht wie wir es dieses Jahr mit der Winterausgabe machen wollen. Seit der Stadtlauf nicht mehr am 3.10. stattfindet, ist auch unser Regeltermin zum Weihnachstauftakt in dieser Hinsicht abhanden gekommen.

Angesichts des instabilen Wetters gehen wir ins Bahnmuseum – dort haben die Jungs noch lange nicht alles gesehen und das Post und Telekommunikationsmuseum ist auch gleich mit dabei. Die Sonderausstellung zum Thema Eisenbahntunnel ist gut gemacht und sehr informativ. Bei der Telekommunikation kommen ja ja mir mittlerweile Nostalgiegefühle auf – insbesondere die Entwicklung der Vermittlungsstellen ist schön nachvollziehbar – noch richtig in Mechanik – sehr schön nachvollziehbar – kaum noch vorzustellen im Zeitalter von Messangern,, VoIP und Co. Ein besonderes Highlight ist ein kurzer Abschnitt über die Verschlüsselung, wie sollte es anders sein ist dort auch die Enigma aus dem dritten Reich erklärt. Interessanter Weise liest Glen gerade auch ein Buch über die Epoch kann also nahtlos anknüpfen. Unsere Jungs stehen bei all der Technik aber auch vor manchem Rätsel – die Bedienung eines Wählscheibentelefons ist für mich noch eine Routinesache, unsere Jungs haben schon Schwierigkeiten damit, dass man bei den Impulswahltelefonen erst abnehmen und dann wählen muss. Man merkt doch, dass man älter wird.

Zum Abendessen gehen wir noch beim Schanzenbräu vorbei – lecker Bier und Schäufle. Für die Jungs gibt es dann auch noch das Highlight eines jeden Nürnberg-Besuchs – führerlose U-Bahn – einmal die Linie U2 rauf und wieder runter. Wir kommen somit passend am Bahnhof an für den Rückweg. Es wird dennoch recht spät bis wir in Regensburg wieder am Zeltplatz sind – immerhin: Die Busse fahren auch noch spät.

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