Donauradtour 2026 – Tag 14 – Rückfahrt nach Hause

Es geht zurück nach Hause – auch das ist nochmal ein Abenteuer, immerhin fahren wir mit der Regionalverkehr und das zusätzlich mit vier Fahrrädern und zwei Radanhängern – wir sind auf nahezu alles vorbereitet. Der Abbau des Zelts klappt diesmal recht fix, wir sind so zeitig, dass wir sogar noch einen Ausflug an die steinerne Brücke in Regensburg machen können. Der Weg zum Bahnhof ist danach nicht wirklich weit, spannender wird es da schon auf den Fußgängersteg und von dort auf die Bahnsteige zu gelangen – beide Male Aufzug und wir sind bei Leibe nicht die einzigen Radler, die unterwegs sind. Der Einstieg klappt dann dennoch recht entspannt.

Den Weg bis Nürnberg kennen wir ja bereits vom Vortag – mit mehr als 40 Minuten Umsteigezeit klappt es auch ganz locker – noch dazu ist der Anschlusszug auch bereits am Gleis. Es ist dabei ein umgebauter älterer Regionalexpress mit explizit dafür ausgelegten Fahrradabteilen – das ist vergleichsweise luxuriös, was den verfügbaren Stauraum betrifft – dennoch wird es gut voll, der gesamte Zug ist nahezu voll besetzt – wir sitzen somit auf den Klappsitzen bei den Rädern. Da der Durchgang recht schmal ist, müssen wir immer wieder aufstehen – es sind somit echte „Sportsitze“. Auf der Fahrt bis nach Stuttgart sammeln wir dann auch reichlich Verspätung, wir sind fast vierzig Minuten später als geplant in Stuttgart. Der erste geplante Anschluss ist somit schon einmal weg und auch die folgende Verbindung nach Karlsruhe klappt nicht: „einige Wagen fehlen“ – was angesichts eines Triebzugs ja schon immer eine größere Menge Sitzplätze ist. Von den drei geplanten Teilen kommt dann tatsächlich nur einer. Noch dazu ist kurz zuvor ein ICE nach Heidelberg ausgefallen, die Fahrgäste steigen somit auf die Verbindung über Karlsruhe um. Das Experiment erinnert an die Challenge, die ich mit Marion in Stockholm erleben durfte – diesmal nicht „wie viele Schweden passen in einen Bus?“ sondern diesmal „wie viele Schwaben passen in einen Regionalexpress?“ – wir versuchen es erst gar nicht mit den Rädern in den Zug hinein zu gelangen. Continue reading

Donauradtour 2026 – Tag 13 – Kurztrip nach Nürnberg

Das Wetter soll nicht besser werden für den aktuellen Tag – kurzerhand nutzen wir unsere vorhandenen D-Tickets und machen einen Abstecher nach Nürnberg – wir hatten sogar überlegt, ob wir das Zelt gleich mitnehmen und in Nürnberg auf den Campingplatz gehen – das würde uns zwar rund eine Stunde Bahnfahrt für den Heimweg einsparen, allerdings geht die Stunde locker auch wieder drauf, bis man alles Gepäck verstaut und Zelt ab- und wieder aufgebaut hat.

Bis zur nächsten Haltestelle ist es nicht weit und die Busverbindung zum Bahnhof ist auch recht gut. Die Stunde bis Nürnberg nutze ich dann tatsächlich einmal etwas von der für mich mitgeführten Literatur zu lesen – ich hatte mir eigentlich vorgenommen, weniger am Handy zu scrollen und stattdessen tatsächlich wieder einmal ein echtes Buch zu lesen. Immerhin habe ich einige Reclam-Klassiker dabei – unter anderem den Götz von Berlichingen – von Goethe – wenn schon Literatur, dann richtig.

In Nürnberg selbst braut sich auch schon das nächste Regengebiet zusammen – direkt nach der Besichtigung in der Lorenzkirche (mit der Suche nach den Zahlen und Hinweisen aus der Dombesichtigung in Regensburg) erwischt es uns direkt am Hauptmarkt. Immerhin ist es auch recht fix wieder vorbei. Wir nutzen die Zeit für einen kurzen Imbiss – immerhin ist es schon wieder kurz nach Mittag. In der Spitalgasse machen wir noch einen Abstecher bei Witte und kaufen einige Sommerlebkuchen ein – wir wissen noch nicht, wie wir es dieses Jahr mit der Winterausgabe machen wollen. Seit der Stadtlauf nicht mehr am 3.10. stattfindet, ist auch unser Regeltermin zum Weihnachstauftakt in dieser Hinsicht abhanden gekommen. Continue reading