Wochenend-Round-Up

Noch etwa 45 Minuten, dann ist das Wochenende wieder zu Ende. Das ist mal wieder an mir vorbeigerauscht und irgendwie kommt es mir mal wieder überhaupt nicht erholsam vor – ganz im Gegenteil, es war reichlich angefüllt mit Dingen die ich für mich endlich erledigen musste.

Angefangen hat es am Freitag, trotz längerer Arbeitszeit als geplant bin ich spät abends noch mit dem Auto in die Werkstatt – das Quietschen, Scheuern und Kleppern war mir einfach doch zuviel geworden. Ergebnis: der Mittelteil des Auspuff hat sich vom Rest getrennt und bei jeder Bodenwelle drehen sich die beiden Teile aufeinander hin und her, und wenn das Schlagloch mal wieder etwas tiefer war, dann schlägt der Auspuff halt auch gegen die Karosse … – so lange bis eines nachgibt – Handlungsbedarf definitiv gegeben, aber leider gibt es in Mannheim keinen 24h geöffneten KFZ-Ersatzteile-Handel – aber immerhin weiß ich jetzt was zu tun ist – in der Hoffnung dass dann erst mal Ruhe ist.

Abends dann noch den Server bearbeitet – irgendwie ist mir der Festplattenspeicher ausgegangen – nachdem ich mich einiger Backups entledigt hatte wurde es etwas besser aber nicht gut. Die Ursache hat sich schließlich im error-Log des Webservers gefunden – 9,5 GB Textdatei … einmal kurz die letzten Einträge angeschaut und dann ab in die Tonne. Der Rechner hat fast schon hörbar Luft geholt – wenigstens nichts dramatisches aber ärgerlich allemal.

Samstag war erst mal ein wenig Aufräumen, Saubermachen usw. angesagt. Eigentlich wollte nachmittags auch noch ein Kumpel vorbeikommen und meine Arbeitsplatte in der Küche endlich in die Reihe bringen. Ich habe mich dann noch meinem IKEA-Regal aus dem Lieblingsbaumarkt gewidmet und die Teile final abgeschliffen und lackiert – jetzt sahen die Teile richtig gut aus – aber auch ein gutes Stück Arbeit reingeflossen. Dann noch zum Ersatzteilhändler gefahren, und dort erfahren müssen: Das Teil haben wir nicht an Lager aber Montag ist es da. Auf dem Rückweg noch im Bauhaus vorbei und ein paar Teile zum Arbeiten geholt. Während der Fahrt ruft mich der Kollege an – er hat sich die Hand verstaucht und kann daher die Arbeitsplatte nicht machen – vertagen wir das Projekt hat mal wieder ein Stück – irgendwann wird es doch endlich mal fertig werden.

Um den Ausfall ein wenig zu kompensieren bin ich dann noch zum Autohändler am Weg eingebogen – wer weiß was als nächstes kommt an meinem jetzigen fahrbaren Untersatz – mal umschauen was es gibt – schaden kann es nicht. Peugeot hatte auf der Website einen intressanten Hybrid vorgestellt – den 3008 – wie zu erfahren war, kommt diese Ausführung erst Ende April / Anfang Mai. Da werde ich mir die dann wohl auch mal für ne Probefahrt hernehmen – rein aus Neugier. Das Fahrzeug an sich gibt es schon, und es gefällt mir nicht so 100%, halt doch sehr stark in Richtung SUV ausgerichtet und amerikanisch angehaucht … Der Verkäufer hat mir dann den 207 empfohlen – eher ein Kleinwagen aber nicht schlecht gemacht und sehr nahe an einem Kombi dran – fast schon ein Mini-Van, ebene Ladekante hinten und recht viel Platz. Als Hybrid aber wohl erst Ende des Jahres zu haben. Mal die nächsten Wochen und Monate noch weiter rumschauen was es noch so an Alternativen gibt.

Daheim habe ich mich dann an den Aufbau des jetzt trockenen Regals gemacht – kein Hexenwerk, aber ein wenig Zeit hat es halt doch gebraucht. Es ist zwar nur ein recht schmales Regal aber es nimmt doch recht viel Material auf – es hat richtig Spaß gemacht, es Stück für Stück einzuräumen – mit jedem Teil gab es nämlich Platz im Wohnbereich und auch mein Bücherregal ist jetzt wieder ein Bücher-Regal, Ordner, Software, Kataloge sind alle in das neue Regal umgezogen. Zudem noch einiges an Elektronik und anderen Dingen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – jede Menge Platz auf dem Boden, man muss nicht mehr über alles drüber steigen. Einzig für das Telefon hatte ich noch nichts rechtes gefunden, ursprünglich wollte ich das ins Regal mit reinpacken. Aber eine Idee hatte ich immerhin schon mal – warum nicht das Regal um einen angesetzten Tisch erweitern – nicht zu groß aber aureichend für das Telefon und vielleicht auch die Ladeschale für das Mobilteil … kurzerhand eine Skizze gezeichnet, für mehr war keine Zeit, denn bei meinen Eltern gab es was zu essen und noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen.

Abends dann noch den aktuellen Stand in Sachen Japan abgegriffen – ich hatte es auf dem Weg in die Werkstatt zu ersten Mal mitbekommen – und das Wochenende über immer mal wieder Radio gehört. Viel Leid, aber direkt ändern daran kann ich nichts. Einzig der Anruf meines THW-Chefs hat mich etwas verwundert – aber er wollte etwas anderes wissen – ich dachte schon er ruft reihum an, wer Zeit und Lust hat…

Sonntag war dann doch ein wenig Erhohlung drin, wie üblich Frühstück bei den Eltern – eigentlich wollte ich ja auch noch den alten Drucker dort abbauen, habe es dann aber doch nicht gemacht – ich war viel zu sehr fixiert darauf meinen Plan für den Telefontisch endlich umzusetzen – also nächstes Ziel: Martins Werkstatt in Lampertheim – bis Mittags gegen drei hatte ich dann einen passenden Anbau gebastelt – alles aus einer Platte vom Spermüll, passend zum Regal in Kiefer.

Auf dem Rückweg noch zu einem Kunden und ein kleineres Mailproblem gelöst – Thunderbird verwendet intern noch das mbox-Format – wusste ich so auch nicht, aber die Software verschluckt sich daran wenn die Datei größer als 4 GB wird … einzige funktionierende Lösung: Alles was noch in Thunderbird an Mails angezeigt wird in einen anderen Ordner (wird als neue Datei gehandhabt) umsiedeln. Dann die alte Datei entsorgen und die Mails in die neue Inbox umziehen. Selbst kenne ich das Problem nicht, dank IMAP liegt ja alles auf dem Server und der verwendet Maildir als Format – pro Mail eine Datei – und eine 4 GB Mail kommt mir erst gar nicht ins Haus, da gibt es effizientere Protokolle.

Daheim angekommen den Tisch angebaut – passt einwandfrei 🙂 endlich eine saubere Lösung für das Telefon. Die Fritzbox muss ich noch irgendwie unterbringen, aber auch das sollte sich machen lassen, wahrscheinlich schraube ich die direkt an die Wand und packe die ganzen Kabel in einen Kabelkanal bis zum Regal – dann sieht es richtig sauber aus. Ein paar Dinge sind dann noch zusätzlich ins Regal gewandert und ich habe mal den Boden gekehrt nachdem ich jetzt an einige Stellen wieder hingekommen bin. Auch ein paar kleinere Einrichtungsteile sind noch gewandert – es gab noch mehr Platz.

Abschließend habe ich mich einem eher lästigen Thema gewidmet, aber auch das muss sein: Es hatten sich doch einige Kisten und Sammelkartons mit Schrauben aller Art angesammelt – Sortierkästen von Aldi hatte ich mir ja schon besorgt – nur die wollen auch eingeräumt sein. Also eine Runde Schrauben sortieren – und zwar nicht einfach so, sondern mit System – sprich in der Regel mit der Schieblehre Dicke und Länge bestimmen. Das ist ganz schön zeitaufwändig und irgendwie eine Arbeit die kein Ende zu nehmen scheint. Die Holzschrauben sind jetzt sortiert – für die Metallschrauben brauche ich erst wieder ein Angebot von Aldi für einen weiteres Kleinteile-Magazin (oder ich finde in einer Filiale noch ein Reststück).

Insgesamt in interessantes Wochenende – mit der Gewissheit einiges bewegt zu haben geht man doch irgendwie erleichtert in die neue Arbeitswoche – mal sehen was die so bringt.